Liebe Freunde, liebe Mitglieder der FIDACA,
das Bulletin, das Ihnen hier übersandt wird, soll nach dem Willen des Vorstandes Sie über Fragen, die Sehbehinderte und Blinde betreffen, informieren, außerdem über das Geschehen bei der FIDACA und bei den Mitgliedsvereinigungen, die für und durch blinde und sehbehinderte Menschen arbeiten.
Dieses Bulletin will auch an der gegenseitigen Hilfe unter den Mitgliedern, wie es die Statuten der FIDACA vorsehen, mitwirken.
Gegenseitige Hilfe bedeutet, Erfahrung weiterzugeben, aber auch Information über die Tätigkeiten der Mitgliedsorganisationen und Vermittlung des Bewusstseins über die Besonderheit jeder Mitgliedsvereinigung und ihr Verbundensein mit den anderen Mitgliedern.
Bei unserer letzten Generalversammlung am 7. und 8. März 2008 in Hagenau konnte eine fruchtbare gemeinsame Arbeit erlebt werden, außerdem ist die Notwendigkeit, die Zielsetzung und das Funktionieren abzuklären, deutlich geworden.
Mit Unterstützung des Sekretariates ist eine Arbeitsgruppe innerhalb des Vorstandes gebildet worden, um die nächste Generalversammlung vorzubereiten. Das Projekt "Statuten" hat Fortschritte gemacht, außerdem ist ein Fragebogen ausgearbeitet worden, der Ihnen übersandt worden ist. Dies alles ist Ihnen mitgeteilt worden, damit Sie Überlegungen anstellen und Änderungsvorschläge machen. Alle diese Bemühungen waren Anlass für die Mitglieder, mit einer ausführlichen Diskussion zu beginnen, die zu einem gemeinsamen Projekt und einem Orientierungsbericht über diejenigen Aktionen führte, die vom Vorstand in den nächsten Jahren weiterverfolgt werden können.
Das Projekt und der Orientierungsbericht erscheinen im jetzigen Bulletin, um Sie über die Grundsätze zu informieren, nach denen der Vorstand Initiativen ergreifen wird.
Die FIDACA ist eine internationale Föderation der katholischen Blindenvereinigungen, in der die Fragen der verschiedenen Vereinigungen Antworten
finden können, aus denen sich Leitlinien ergeben, wobei die jeweilige Besonderheit der betreffenden Mitgliedsvereinigung gewahrt werden muss. Diese Fragen, die aus verschiedenen Richtungen kommen, können durch die unter den Mitgliedern geknüpften Kontakte Antwort erhalten, ebenso durch den guten Austausch, den wir mit den Mitgliedern pflegen.
Die Rolle des Sekretariates ist äußerst wichtig als Schaltstelle für die Priorität von Kontakten.
Wer behauptet, in Verbindung bringen bedeute, "irgendwo im Netz sein oder vernetzen", will mit dieser Formulierung zum Ausdruck bringen, dass Einvernehmen herrscht und die vorhandenen Informationen und der sich ergebende Austausch zu einer gegenseitigen Hilfe führen können, die sich als Hilfe für alle sehbehinderten und blinden Menschen auswirkt wobei deren typische und charakteristische Eigenschaften gewahrt bleiben.
Den Rahmen der nationalen Grenzen und des Interesses der eigenen Vereinigung zu überwinden und darüber zu wachen, dass dementsprechend gehandelt wird, wird Herausforderung und Aufgabe sein, zu deren Erfüllung jede Mitgliedsorganisation in den nächsten Jahren aufgerufen sein wird.
Insbesondere gilt dies für die Aufmerksamkeit füreinander und die Zusammenarbeit, die erhalten bleiben soll.
Wir alle können, wie es ein Kirchenlied sagt, durch unsere Persönlichkeit, durch unsere eigene Heilsgeschichte unseren kleinen Teil zum lebendigen Leib Christi beitragen. Dazu sind wir aufgerufen.
Seien wir sicher, dass die Aufgabe, die wir erfüllen, so klein sie auch sein mag, das ausmacht, was FIDACA sein wird.
Der Präsident, Eric Ghysselinckx
Mai 2008
Jesus,
im Leben habe ich Dich als Führer gewählt. Ich fühle, dass ich Vertrauen zu dir haben kann, da du mich bei Schwierigkeiten nicht im Stich lässt. Du brichst niemals die Verbindung ab. Du kennst den Weg, der zu Gott führt und Du bist es mit dem ich die schönsten Momente des Lebens, jene in denen ich das mache, was Du mir rätst, entdecken will.
Du weißt wohl was glücklich macht und Du hast es uns eines Tages auf dem Berg gesagt. Hilf uns, von Zeit zu Zeit um uns und in uns Stille zu schaffen, um die Quelle Deiner Stimme in uns entströmen zu hören, um zu entdecken, dass Du uns liebst wie wir sind. Wenn es schwer ist, wenn wir abgleiten oder wenn wir müde sind, umgebe uns mit einer guten Gemeinschaft von Freunden, zu denen wir genauso Vertrauen haben wie zu dir. Lass uns niemals in der Tiefe einer Gletscherspalte im Stich.
Lehre uns, die Schönheit der Landschaft im Lächeln der andern, in den ermutigenden Gesten von einigen und im ansteckenden Beispiel von Deinen Freunden zu sehen. Lehre uns, jemanden nicht nach dem Äußeren zu beurteilen und nicht über alles zu
urteilen.
Dir zu folgen ist ein Wahnsinn, so wie es ein Wahnsinn zu sein scheint, wenn kleine Leute beginnen, ein Monstrum von Steinen von mehreren hundert oder tausend Metern zu erklimmen. Und dennoch, die Freude und die Entzückung finden sich auf dem Gipfel. Alle haben es uns gesagt. Ich danke Dir, dass Du mich diese Freude mit Dir entdecken lässt.
Wenn ich in meinem Leben oben angekommen sein werde, wird der andere Berghang vielleicht noch viel schöner sein. Wenn wir die ganzen Schwierigkeiten geschafft haben werden, dank Dir, dank der Menschen mit denen wir ein Stück des Weges vorangekommen sind, werden wir Dein verborgenes Gesicht enthüllen.
Sende Deinen Geist auf uns herab, damit wir Dir sagen können, dass wir Dich lieben und dass wir Vertrauen in Dich haben.
Führe Du uns alle, heute, morgen und alle Tage auf den Pfaden unseres Lebens hin zu den schönsten
Gipfeln.
Die Übernahme der Nachfolge erregt bei mir noch immer eine leichte Besorgnis. Jean-Pierre Bordes, den viele gekannt und sehr geschätzt haben, nachzufolgen verstärkt dieses Gefühl. Aber alles, was ich bereits von der Brüsseler Abteilung des belgischen Blindenwerkes ONA erhalten habe, stimmt mich zuversichtlich.
Mitte August haben sich Vertreter der Mitgliedsvereinigungen der Weltblindenunion (UMA) in Genf getroffen, um über ihre Tätigkeit nachzudenken und die Zukunft zu planen. Aus allen Kontinenten kommend stellen sie sich den Herausforderungen, die Entfaltung zu fördern und in die heutige weltweite Gesellschaft von 150 Mio. blinden und sehbehinderten Menschen integriert zu werden.
Diese große Versammlung ist der Ausdruck der täglichen Arbeit von um die hunderttausend sehbehinderten Menschen, von Ehrenamtlichen und von Fachleuten, die an dieser enormen Leistung beteiligt sind.
Als Christ denke ich an diese Bemerkung von Jesus in der Erzählung der Heilung des Blindgeborenen im Kapitel 9 des Johannesevangeliums. Auf die Frage der Jünger, die den Grund für seine Behinderung in einem von ihm oder seinen Eltern begangenen Fehler suchen, antwortete Jesus: „Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden.“
Vom Bösen und dem unschuldigen Leiden können wir den Ursprung nicht verstehen, aber wir können gegen sie kämpfen und uns bemühen, sie zu umgehen. Alles was die Vereinigungen, alles was die Behörden ausführen, um das Leben der blinden und sehbehinderten Menschen zu verbessern, sind „Wunder“, deren Dynamik aus „Jenem“ geboren wird, der die Quelle allen Lebens ist. Für uns Christen, wir können darin das Handeln des Geistes erkennen, der, wie der Wind, weht wo er will (Johannesevangelium, Kapitel 3, Vers 8) und Dank sagen für all das Gute, das auf dieser Welt von allen Männern und allen Frauen guten Willens getätigt wird.
André Tihon
geistlicher Assistent der FIDACA
- Juli 2008 -
Anfang 1987 sind Paulus und Isabel Verbakelaus Belgien zurückgekehrt, um als Ehrenamtliche der Dritten Welt in Chile zu arbeiten; sie mit blinden und sehbehinderten Menschen; er im Kinderheim „Cité de l'Enfant Ricardo Espinoza“. Am Ende des gleichen Jahres als sie Unterricht gab in der Körperschaft der Hilfe für Sehbehinderte (Corporation d'Aide au Malvoyant COALIVI), hat Isabel die Gelegenheit gehabt, ein kleines Lager mit ihren Schülern in Periquillo, einem ländlichen Ort in der Nähe der Stadt Concepción, zu machen. Aus dieser Erfahrung heraus begann Pablo mit viel Enthusiasmus bei der Vorbereitung von Menschen, die bei dieser Art der Arbeit mit blinden Menschen mitarbeiten könnten, zu helfen, damit sie eine praktische Erfahrung mit deren Umgang haben.
Da die sehenden Personen, die an diesem Erlebnis teilgenommen haben, durch dieses erste Lager sehr motiviert geblieben sind, haben Pablo und Isabel mit diesen in der Idee, die in Zukunft ACIVIC sein würde, weitergearbeitet. So ist diese Integrationsaktivität zwischen blinden und sehenden Menschen entstanden: auf diese Weise ist die ACIVIC entstanden. Man hat zunächst eine Kerngruppe oder Gemeinschaft in Concepción gebildet und sobald diese Gruppe mehr gefestigt war, haben sich Kontakte auf andere Regionen ausgebreitet, um die Bildung von ähnlichen Gemeinschaften mit gemeinsamen Zielen zu fördern und zu unterstützen. Als Folge aus diesen Initiativen wird es möglich sein, eine nationale Organisation von blinden und sehenden Menschen zu gründen, was später ermöglichen wird, das zu schaffen, was gegenwärtig die ACIVIC Chile ist, eine Vereinigung von blinden und sehenden Christen.
Parallel zur Arbeit in der ACIVIC baute Pablo Kontakte auf, sowohl auf regionaler wie auf nationaler Ebene und mit dem Ausland, um die Integrationsarbeit, die gemacht war, bekannt zu machen und um Hilfe zu erbitten, um diese Aktivität zu finanzieren. 1987 hat Pablo mit der belgischen Organisation ONA Kontakt aufgenommen, deren Vorsitzender René Degreef war und über den es möglich geworden ist, das DKBW und die FIDACA kennen zu lernen. 1987 und 1988 hat Paul mit Dr. Roos Kontakt bekommen und dank seiner Unterstützung und der des DKBW wird es ACIVIV gelingen, sich als nationale Organisation in Chile zu festigen. Animiert durch diese Unterstützung und seiner eigenen Motivation hat Pablo ständig an der Ausarbeitung der Projekte mitgearbeitet, um in erster Linie Einzelfälle von Jugendlichen mit Sehbehinderung zu unterstützen, vor allem, um ihren Arbeitshorizont nach Ende ihrer Schulbildung zu erweitern und um zusätzlich verschiedene Aktivitäten, besonders Integrationslager für ACIVIC, zu verwirklichen.
Im Januar 1989 hat Patricia Hoffmann (Sekretärin beim DKBW) zum ersten Mal Concepción besucht und an einem Lager der ACIVIC teilgenommen. Im Oktober 1989 besuchte René Degreef ACIVIC. Mit diesen Besuchen kamen Pablo und andere Personen gemeinsam mit ACIVIC in der Organisation des ersten lateinamerikanischen Treffens der FIDACA 1992 voran. In der gleichen Weise hat man die Kontakte mit den Geistlichen und den nationalen und internationalen Institutionen vorangetrieben, indem man Projekte ausgearbeitet hat und die Gründung von neuen ACIVIC-Gemeinschaften in anderen Regionen des Landes geleitet hat.
Durch all dies ist Pablo Verbakel ganz legitim der Hauptgründer dieser Organisation.
Durch die realisierte Arbeit im Land und bereits mit der Anerkennung der Bischofskonferenz hat die Generalversammlung der FIDACA in Landschlacht in der Schweiz 1994 durch einen Beschluss dem Beitritt der ACIVIV Chile als Mitgliedsorganisation stattgegeben. Seitdem hat Pablo immer die Abordnung seines Landes zu diesen Ereignissen begleitet, während er mit großem Interesse in der Vorbereitung der zu jedem Anlass vorgeschlagenen Themen mitarbeitete. Verhindert durch eine Bronchien-Lungen-Insuffizienz konnte er, genau entgegen seinem Willen, bei der Generalversammlung im März 2008 in Hagenau/Frankreich nicht anwesend sein. Die Hoffnung auf eine Wiedererlangung seiner Gesundheit ist schließlich enttäuscht worden. Pablo ist am 18. Mai gestorben; mit der Arbeit der FIDACA in seinem Herzen und seinem Denken, selbst in seinen letzten Stunden.
Wir, die wir sein Bekenntnis zu den Zielen und Idealen der FIDACA kennen, betrauern tief seinen Weggang und empfinden ihn als unersetzbaren Verlust.
Bei diesem schmerzlichen und traurigen Anlass erinnern wir uns an seine vielen Qualitäten, die er in Verhaltensweisen und täglichen Taten spontan gelebt hat: Freundschaft, Engagement, Zusammenleben, Optimismus, Vergebung, Brüderlichkeit, Solidarität. Wir bleiben zurück mit seinen Beispielen besonders seiner Stärke, seiner Enthaltsamkeit, seiner Seelenkraft im Angesicht von Schwierigkeiten, seiner Hoffnung und seiner Beharrlichkeit für gute Zwecke zu handeln. Sein bestes Vermächtnis ist ein Beispiel der wirtschaftlichen Einschränkung, der materiellen Selbstlosigkeit, der Abneigung gegen Eitelkeit und Oberflächlichkeit und folglich seine Abneigung gegen falsche Schmeicheleien und gegen prahlerische und überbetonte Anerkennung. Wir bleiben auch zurück mit der persönlichen Verpflichtung, unsere gemeinsame Arbeit fortzusetzen, eine Aufgabe, die sicherlich das Ziel der Vielen sein sollte.
Doch nur diejenigen sind wirklich tot, die in Vergessenheit geraten; Pablo wird leben, weil er in Erinnerung jener bleiben wird, die mit ihm seine Werte geteilt haben, die er als Grundsätze seines Handelns gelebt hat, ohne Prahlerei und Getue, in einem Verhalten ehrlicher Zusammenarbeit mit dem Nächsten. Diese Werte stimmen zweifellos mit der brüderlichen Solidarität der FIDACA, der internationalen Föderation katholischer Blindenvereinigungen, überein.
Luis Espinoza / ACIVIC
Juni 2008
Bei der letzten Generalversammlung der FIDACA am 08. März 2008 haben sich 12 Mitgliedsvereinigungen aus 13 verschiedenen Ländern getroffen, wobei für deren neues Mitglied dem Institut für blinde Kinder 'Instituto para Ninos Ciegos' aus Kolumbien, dies die erste Teilnahme war. Eine Vereinigung aus Honduras, Mittelamerika, war als Beobachter eingeladen. Wir waren 41 Personen mit 51 Stimmen bei der Wahl.
Der ausscheidende Präsident, Herr Bergamaschi, hat seinen Bericht über die viereinhalb vergangenen Jahre – die nicht die leichtesten waren – vorgetragen. Unsere Buchprüferin, Frau Debroux-Leddet, hat einen zufrieden stellenden Finanzbericht dargelegt, hat jedoch auf die Notwendigkeit gedrungen, die satzungsgemäßen Beiträge zu erhöhen. Tatsächlich wird ab 2009 der Beitrag der europäischen Vereinigungen pro Stimme von 950 auf 1.500 € ansteigen; jener der kleinen Länder von 250 auf 300€ pro Vereinigung und jener der kleinen Länder aus dem Süden von 50 auf 60€. Diese Beiträge sind nämlich mehr als 10 Jahre lang gleich geblieben.
Ein anderer wichtiger Punkt ist die Genehmigung der neuen Statuten gewesen, die auf Wunsch des Pontifikalrats für die Laien im Anschluss an die Änderungen des kanonischen Rechts geändert wurden. Einige Punkte waren Gegenstand ernsthafter Diskussionen bezüglich der Möglichkeit, einen Priester oder Nicht-Priester als geistlichen Assistenten zu haben, gewesen. Dieser Punkt konnte vor Ort nicht gelöst werden, der Vorstand verpflichtet sich jedoch, ein Ergebnis in Abstimmung mit dem Pontifikalrat für die Laien zu geben. Die Generalversammlung hat also die neuen Statuten, die dem Vatikan bei einem baldigen Besuch einer Delegation des Vorstandes in Rom im September vorgelegt werden, genehmigt.
Ein neuer Vorstand ist gewählt worden, deren Präsident, Herr Eric Ghysselinckx von der ONA in Belgien ist.
Unser internationaler Seelsorger ist jetzt der Vater André Tihon, auch belgisch.
Schatzmeister bleibt Herr Jacques Charlin.
Herr Luca Bergamaschi von MAC und ausscheidender Präsident, Herr Luis Garcia Martinez de Aguirre, von CECO in Spanien und Herr Aleksander Pavkovic vom DKBW, Ersatz für Dr. Roos, der den Vorstand nach mehr als 25 Jahren verlässt, sind alle drei Vize-Präsidenten.
Wie vorgesehen haben wir am Vortag der Generalversammlung zusammen das Thema „Identität und Aufgaben der FIDACA“ bearbeitet; Herr Ghysselinckx hat dann die Schlussfolgerungen und den Arbeitsplan für die nächsten Jahre vorgetragen. Man wird hauptsächlich die 4 Punkte der Ziele der FIDACA, von denen unsere Statuten handeln, beibehalten, man wird jedoch hinzufügen: die internationale Anerkennung der Föderation, die Verbesserung der Information und des Austausches – vor allem über die Internet-Site, die Organisation des Vorstandes in Verbindung mit den Mitgliedsvereinigungen und die Bereitstellung der Projekte für die Länder aus dem Süden.
Die Generalversammlung wünschte, zu diesem Punkt unverzüglich zu handeln und hat 2 Gelder für ein Projekt in Afrika und ein Projekt in Lateinamerika bestimmt.
Unsere Mitglieder aus Togo, Benin und KongoBrazzaville werden die Begünstigten einer Geldsumme von 8.000€ für die Schaffung von 3 Standardinformatikzentren sein.
Unser Büro in Lateinamerika/BRAL wird ein Projekt der „Blindenstöcke“, die dort unten hergestellt werden und danach an die blinden Menschen, die ärmsten der Vereinigungen von Honduras und Peru, verteilt werden, auf die Beine stellen, um zu beginnen; das ist ein Mikroprojekt, da das Budget 4.000€ nicht übersteigt und da der Verkauf der von den örtlichen Handwerkern hergestellten Stöcke erlauben wird, neues Rohmaterial zu kaufen, um sie weiterhin herzustellen und sie an andere Länder des südamerikanischen Kontinents zu schicken.
Im Laufe dieses Samstagabends, 8. März, haben wir eine Darbietung elsässischer Folkloretänze miterlebt und am nächsten Morgen hat sich unsere Gruppe der Sonntagsmesse der Pfarrei St. Georges in Hagenau angeschlossen. Der neue Präsident hat sich bei den anwesenden Mitgliedern für das Klima, das bei dieser Versammlung existierte, bedankt und hat gebeten, die Zusammenarbeit unter den Mitgliedsvereinigungen und die Verbindungen mit dem Vorstand zu intensivieren.
Anne Maniero / Fidaca Sekretarin
- Juli 2008 -
In unserem Bulletin Nr. 15, unter Punkt 3 „ zukünftige Mitglieder“ erzählten wir Ihnen von einer kolumbianischen Schule für blinde Kinder in Bogota, die wünschte, sich unserer Föderation anzunähern. Das Institut für blinde Kinder «Instituto para Ninos Ciegos – Fundacion Juan Antonio Pardo Ospina», eine 1926 gegründete Institution, ist bei der letzten Generalversammlung am 8. März 2008 in Hagenau im Elsass/Frankreich FIDACA-Mitglied geworden. Ihre Vertreter waren der Direktor, Herr Armando DelValle, der stellv. Direktor Herr Alonso Jaramillo und Herr Tarcisio Andrade, Lehrer und Katechet.
Wir heißen sie willkommen und hoffen, dass unsere Zusammenarbeit dauerhaft und erfolgreich sein wird.
Wir erzählten Ihnen auch von einem laufenden Verfahren in Sri Lanka, bezüglich der Möglichkeit für die christliche Ratsversammlung für die Blinden in Sri Lanka ‘Sri Lanka
Christian Council for the Blind’, Mitglied zu werden. Wir haben die Bischofskonferenz dieses Landes um Rat gefragt und ihre Meinung ist in Bezug auf diese Vereinigung reserviert.
Es tut uns leid, denn es gibt dort bestimmt bedürftige, blinde und sehbehinderte Menschen. Vorsichtshalber und da wir wünschen, uns weiter zu informieren, haben wir auch die Aufgabe, unsere Werte zu bewahren indem wir sie nicht leichtfertig verteilen.
Paris, 19. Juni 2008
Die außerordentliche Generalversammlung der Konferenz der internationalen katholischen Organisationen, die am 19. Juni in Paris stattfand, hat die AUFLÖSUNG der Institution entschieden.
Diese Entscheidung wurde von einer besonderen Mehrheit von mehr als zwei Drittel ihrer Mitglieder als Schlussfolgerung einer generalpolitischen Diskussion nach einem einjährigen Prozess multilateralen Dialoges beschlossen.
Dieser Beschluss hat als Hauptzweck, dem Forum, das um etwa hundert Nichtregierungsorganisationen (ONG) mit katholischer Inspiration erweitert wurde und sein erstes Treffen im November 2007 in Rom abhielt, Platz zu lassen. Diese Initiative wurde vom Staatssekretariat des Vatikans in die Wege geleitet.
Diese Plattform begünstigt den Netzwerkaustausch, um die Präsenz und die Antworten auf die weltweiten Herausforderungen im Aufgabenbereich mit den Vereinten Nationen und anderen zwischenstaatlichen Regierungsstellen effizienter zu machen.
In einer Welt in konstanter Weiterentwicklung erlaubt die Durchführung einer an unsere Zeit mehr angepasste Antwort nunmehr das Versammeln der sowohl öffentlichen und privaten internationalen katholischen Vereinigungen der gläubigen Laien des öffentlichen und des privaten Rechts, als auch religiöser mit einem internationalen Status hinsichtlich zwischenstaatlicher Regierungsstellen ausgestatteter Kongregationen um die Ziele und Gemeinaussagen zu evangelischen und jenen von den sozialen Lehren der Kirche vermittelten Werte herum.
Dies ist die Frucht der Zusammenarbeit mit den ständigen Beobachtern des hl. Stuhles, den Mitgliedern verschiedener Unterabteilungen der römischen Kurie, internationalen katholischen Zentren, zu den als vorrangig für die Dienste der Menschheit geltenden
Themen.
Bulletin FIDACA Nr. 17, Erstes Halbjahr 2008