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Ursprung und Zusammensetzung

Die FIDACA wurde 1981 in der Schweiz gegründet, wo noch heute ihr offizieller Sitz ist. Dieser befindet sich im Internationalen Blindenzentrum in Landschlacht, Kanton Thurgau (Bodensee) - Startseite des Internationalen Blindenzentrums Landschlacht, externer Verweis öffnet neues Fenster bzw. neue Registerkarte. Das IBZ Landschlacht ist ein modernes, von den beiden Organisationen Schweizerische Caritas-Aktion der Blinden, externer Verweis öffnet neues Fenster bzw. neue Regisgerkarte und Deutsches Katholisches Blindenwerk e. V., externer Verweis öffnet neues Fenster bzw. neue Registerkarte unterhaltenes Tagungs-, Freizeit- und Begegnungszentrum.

Im Oktober 1988 wurde die FIDACA offiziell vom Vatikan anerkannt.
Alle vier Jahre muß gemäß unseren Statuten eine Vollversammlung einberufen werden, während die laufenden Geschäfte durch das Bureau, d. h. den Vorstand, wahrgenommen werden. Dieser besteht derzeit aus sechs Mitgliedern aus Belgien, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland.

Zum Vorsitzenden der FIDACA ist bei der letzten Generalversammlung, März 2008, der Belgier Eric Ghysselinckx gewählt worden. An den Vorstandssitzungen nimmt des weiteren der Seelsorger und geistliche Beirat der FIDACA, Herr André Tihon CSSR, teil.
Das Generalsekretariat befindet sich in der Region Paris und arbeitet kontinuierlich mit allen Vorstandsmitgliedern zusammen.
Seine Aufgaben sind unter anderem:

Die Generalsekretärin sowie der Blindenseelsorger sind beide sehend.

Die FIDACA finanziert sich im wesentlichen durch die Beiträge ihrer Mitglieder sowie durch Spenden und Zuwendungen./p>

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DIE STATUTEN DER FIDACA

Die FIDACA versteht sich als Dachverband der nationalen katholischen Vereinigungen von Blinden für Blinde, wobei der Begriff 'blind' hier auch die wesentlich sehbehinderten Menschen mit einschließt. Die Motivation unserer Arbeit ist das römisch-katholische Glaubensbekenntnis, Richtschnur ist die Soziallehre der Kirche.

Die Ziele der FIDACA sind

Um diese Ziele zu erreichen, organisiert die FIDACA Sitzungen, Kongresse, Wallfahrten, Seminare, diverse Veröffentlichungen sowie andere geeignete Mittel der Kommunikation und Begegnung nach innen und außen.

In Kooperation mit anderen Verbänden setzt sich die FIDACA dafür ein, daß die Welt ein menschlicheres Antlitz erhält. In Sachen Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gibt es für keine Organisation ein Handlungsmonopol ...

Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft

Der FIDACA können alle katholischen Vereinigungen von Blinden oder für Blinde beitreten, sofern sie die o. g. Ziele anstreben und durch ihre jeweils zuständige Bischofskonferenz anerkannt sind.

Gruppen aus Ländern, in denen noch kein solcher Verein existiert, können, versehen mit einer Empfehlung ihres Ortsbischofs oder ihrer Bischofskonferenz, ebenfalls eine Mitgliedschaft beantragen.

Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an das Generalsekretariat der FIDACA zu richten. Dem Antrag möge eine Satzung in der derzeit gültigen Fassung sowie ein aktueller Tätigkeitsbericht beiliegen.

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Motivation und Ziel der FIDACA

Auch nach einer so kurzen Vorstellung unseres Vereins ist sicherlich klar geworden, daß es unser Hauptanliegen ist, alle sehgeschädigten Menschen zu ermutigen, überall, wo dies möglich ist, ihre bessere Integration in Kirche und Welt anzustreben.

Wenn blinde und sehbehinderte Menschen sich vereinen, stärken sie sich selbst und werden zugleich in der Welt besser wahrgenommen.

Auch für die Ortskirchen ist es von großer Bedeutung, ihre sehgeschädigten Mitglieder besser zu kennen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv einzubringen.

Blinde und sehbehinderte Menschen haben nicht nur einen Anspruch auf ein möglichst reichhaltiges soziales, materielles und kulturelles Leben, sondern auch die Entfaltung ihres Glaubenslebens.

Die FIDACA ist überzeugt, daß blinde und sehbehinderte Menschen weltweit ermutigt werden sollen, sich aktiv mitgestaltend bei der Verwirklichung des Reiches Gottes zu engagieren.

In dieser Zeit mit ihren technischen Möglichkeiten, die zweifellos gerade Sehgeschädigten viele neue Chancen eröffnet, därfen wir keineswegs die zwischenmenschlichen Beziehungen vernachlässigen, die das Leben innerhalb unseres Dachverbandes charakterisiert.

Dank zahlreicher Begegnungen, Seminare, Wallfahrten, Publikationen etc. haben die FIDACA-Mitglieder stets Gelegenheit besser zu erkennen, wo solidarisches Handeln besonders geboten sind.

Bei diesen Begegnungen erfahren wir gegenseitig durch bewegende Lebens- und Glaubenszeugnisse von den kulturellen und geistig-geistlichen Reichtümern in Osteuropa, Afrika und Lateinamerika, was gerade für die westeuropäischen Mitglieder eine enorme Horizonterweiterung bietet.

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